91 Prozent Tirols liegen im Einflussbereich von Wildbächen und Lawinen. Der Wald ist deshalb nicht nur Landschaft, sondern Schutzraum, Sicherheitsfaktor und Lebensversicherung für das Land.
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91 Prozent Tirols liegen im Einflussbereich von Wildbächen und Lawinen. Der Wald ist deshalb nicht nur Landschaft, sondern Schutzraum, Sicherheitsfaktor und Lebensversicherung für das Land.
Der Märchenwald ist mehr als Kulisse: Er ist Kulturarchiv, Prüfungsraum und Ort der Verwandlung. In Geschichten speichert er Angst, Hoffnung und Orientierungslosigkeit – und prägt bis heute, warum wir Wildheit im Wald so intensiv wahrnehmen können.
Am 17. April lädt der Tiroler Forstverein zur Buchpräsentation „600 Jahre Holztrift im Brandenberger Tal“ mit Vortrag im Museum Tiroler Bauernhöfe Kramsach und anschließender Exkursion in die Kaiserklamm.
Am 21. März 2026 macht der Internationale Tag des Waldes die Bedeutung des Waldes sichtbar: Klima, Schutz, Biodiversität und Wertschöpfung. Motto „Wälder und Wirtschaft“: nachhaltig nutzen, stabilisieren, handeln.
Die öffentliche Vorlesungsreihe „Vom Baum zum Haus“ an der Universität Innsbruck beleuchtet Holz als nachhaltige Ressource – vom Wald über Verarbeitung bis zur Architektur. Sechs öffentliche Termine laden Interessierte ein, Holzbau zu entdecken.
Der Wald wird zum Erfahrungsraum des Wilden – aber Wildheit entsteht nicht zufällig. Sie ist eine Werteentscheidung zwischen Biodiversität, Sicherheit, Erholung und Nutzung. Wo wir Prozesse zulassen und wie wir lenken, so zeigt, wofür wir stehen.
In der Ausschusssitzung am 27. Jänner 2026 stellte der Tiroler Forstverein die Weichen für das neue Vereinsjahr. Neben Rückblick und Finanzbericht wurden zahlreiche Veranstaltungen, Exkursionen, Vorträge und Naturschutzprojekte für 2026 geplant.
Bei der 56. EFNS in Forni Avoltri trafen 786 Forstleute aus 19 Nationen zusammen. Österreich (39 Starter) holte Silber und Bronze durch Gerhard Huber sowie Bronze durch Helena Gaia Kreiner zudem starke Plätze. 2027 geht’s in die Lenzerheide (CH).
Am „Tag des forstlichen Vermehrungsgutes“ (14.1.2026) stand klimafittes Saat- und Pflanzgut im Fokus: Marktverschiebung weg von Fichte, mehr Tanne u. Eiche, Forschung zu Herkunft u. Genetik, Plantagenzentrum & neue EU-Regeln.
2026 steht unter dem Motto „Wilder Wald“: Urwälder, Wildtiere, Wildbäche und vielfältige Pflanzen laden zu Vorträgen, Exkursionen und Veranstaltungen ein. Als neuer Geschäftsführer freue ich mich auf Austausch, Dialog und ein spannendes Jahresprogramm.
Die Tiroler Landesforstgärten legen mit regionalem Saatgut, genetischer Vielfalt und fachlicher Beratung die Basis für klimafitte, resiliente Wälder. Sie sichern die Wiederbewaldung und stärken den Schutzwald nachhaltig für kommende Generationen.
Digitale Technologien transformieren die Forstwirtschaft: KI, Drohnen und Robotik überwachen Wälder, erkennen Schädlinge früh, steuern Aufforstung präzise und reduzieren Chemikalien. So werden Wälder effizient, nachhaltig und klimafit für kommende Generationen.
Der Tiroler Landesforstdienst präsentiert zum Tag der Biodiversität eine neue Leitlinie mit praxisnahen Maßnahmen zur Stärkung der Artenvielfalt. Ziel sind klimafitte, artenreiche Wälder durch aktive, nachhaltige Waldwirtschaft. In Tirols Wälder!
Der Tiroler Forstverein ehrt Tiroler Forstleute, die sich im NS-Widerstand mutig stellten. Neun Tiroler kämpften, fünf starben. Die Gedenkstätte auf der Praa-Alm bewahrt ihr Vermächtnis und erinnert an Mut, Zivilcourage und Demokratie.