Die Gemeinde Ainet

Eine Vorbildgemeinde hilft dem gesamten Bergwald in Osttirol.

Der alpine Schutzwaldpreis Helvetia würdigt jedes Jahr herausragende Projekte, welche zum Erhalt des Bergwaldes betragen und über seine Bedeutung informieren. Am 22. März wurden im SAL in Schnaan die Siegerprojekte gekürt. Auch die Osttiroler Gemeinde Ainet nahm an der Verleihung teil und reichte ein vorbildhaftes Schutzwaldprojekt ein!

Der Sturm VAIA im Jahr 2018, die Schneebruchereignisse INGMAR und VIRPY 2019 und 2020 sowie die Borkenkäfermassenvermehrung 2021 haben den Bergwald in Osttirol stark geschwächt. Die Bewältigung dieser Krisen war nur mit einem überregionalem Denken und Handeln und einem  starken Gemeinschaftssinn möglich.

Die Gemeinde Ainet hat frühzeitig erkannt, dass neue Wege beschritten werden müssen, um die Herausforderungen bewältigen zu können. In Kooperation mit der Waldgenossenschaft Iseltal (einer bäuerlichen im Ort ansässigen Genossenschaft) und dem Tiroler Forstdienst wurden neue Wege in der Schadholzbewältigung beschritten. Außerordentlich engagiert ging die Gemeinde Ainet bei der eigenen Schadholzaufarbeitung vor. Eine Reihe von „Leuchttürmen“ wurde gesetzt. Dazu zählen die Errichtung des ersten Nasslagers Tirols, einer Reihe von Trockenlagern sowie das Vorleben der Schadholzbewältigung im gemeindeeigenen Bergwald. Es konnte zudem ein Naherholungsgebiet geschaffen werden.

Durch die massiven Schadereignisse wurde der Bevölkerung die Bedeutung des Schutzwaldes bewusst. Mit dem Motto: „Gemeinsam Lösungen finden statt mutlos sein!“ hat die Gemeinde Ainet vor gelebt, dass engagiertes und gemeinsames Handeln auch aus schweren Krisen führen kann und das es sich lohnt größer und weiter zu denken.

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