Zehn Regionen, ein Lernraum: Das ARGE-ALP-Projekt „Smart Forestry im Alpenraum“ vernetzt Forstpraxis, Verwaltung, Wissenschaft und Technologie. Ein Überblick über Ziele, Themen, Projektweg und die Webseite ki.bergwald.eu.
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Zehn Regionen, ein Lernraum: Das ARGE-ALP-Projekt „Smart Forestry im Alpenraum“ vernetzt Forstpraxis, Verwaltung, Wissenschaft und Technologie. Ein Überblick über Ziele, Themen, Projektweg und die Webseite ki.bergwald.eu.
Der Bergwald steht unter Druck: Klimawandel, Störungsereignisse und neue Technologien verändern die Anforderungen an die Forstpraxis. Mit dem Projekt „Smart Forestry im Alpenraum“ der ARGE ALP suchen zehn Regionen gemeinsam nach Antworten. Das Land Tirol ist mit der Gruppe Forst als Projektpartner dabei.
Die ARGE ALP verbindet Regionen in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Im Smart-Forestry-Projekt bringen Forstpraxis, Verwaltung, Wissenschaft und Technologie ihre Erfahrungen zusammen. Das Ziel: den Einsatz digitaler Technologien für den Waldbau im Alpenraum gemeinsam weiterentwickeln. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Technik um ihrer selbst willen. Digitale Verfahren sollen die fachliche Arbeit unterstützen und müssen sich im konkreten Einsatz bewähren.
Die Leitidee lautet: Bergwald braucht gemeinsames Wissen. Das Projekt will schützen, verbinden und einordnen – Bergwälder stabilisieren und die Wiederbewaldung unterstützen, Regionen und Fachleute über Grenzen hinweg vernetzen und die Chancen und Grenzen digitaler Werkzeuge nüchtern aufzeigen.
Das Projekt ist als lernendes Netzwerk angelegt und folgt vier Schritten:
Workshops, Fachgespräche und Praxisbesuche schaffen dabei Gelegenheiten, Erfahrungen aus den Regionen zu vergleichen. Ein erster öffentlicher Termin ist die INTERFORST 2026 (15.–18. Oktober, Messe München, Halle B6): Die ARGE ALP ist dort in der Sonderschau „Gemeinsam Wald gestalten“ vertreten.
Das Projekt hat mit ki.bergwald.eu eine eigene Webseite, die als Wissens- und Vernetzungsplattform dient. Sie richtet sich an Forstpraxis und Waldbesitz, Verwaltung und Politik, Forschung und Lehre sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die Inhalte sind in Deutsch und Italienisch verfügbar. Die wichtigsten Bereiche:
Schutzwald, Wiederbewaldung und die Versorgung mit geeignetem Saatgut und Forstpflanzen sind in Tirol zentrale Aufgaben. Viele der Fragen, die das Projekt behandelt, stellen sich in den Nachbarregionen sehr ähnlich. Der Austausch über Landesgrenzen hinweg spart Doppelarbeit und macht Erfahrungen aus Praxisprojekten für alle nutzbar.
Wer eigene Erfahrungen, Projekte oder Fragen einbringen möchte, ist auf ki.bergwald.eu willkommen.